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Wie zu jedem technischen Thema gibt es auch unzählige Fremdwörter und Fachbegriffe in der TV- Branche. Fernsehertest24.de versucht Ihnen diese Fachbegriffe zu erklären, damit Sie den Durchblick behalten!

 

Auflösung: Gibt die Anzahl der Bildpunkte in Horizontale mal Vertikale an. (Beispiel: 1920×1080). Folglich: Je mehr Bildpunkte, desto mehr Details und Schärfe.

 

Bildwiederholrate: Die Einheit der Bildwiederholrate wird in Hertz (Hz) angegeben. 1Hz entsprechen dabei 1 Bild/s. Folglich: Je höher die Bildwiederholrate, desto flüssiger und klarer bleibt das Bild bei schnellen Bewegungen.

Blu-Ray: Optisches Speichermedium und Nachfolger der DVD. Ermöglicht bis zu fünf Mal mehr Details gegenüber der DVD. Auflösung: Full HD (1920×1080).

 

CI(+): „Common Interface“. Ein Modul, welches in den passenden Steckplatz des Fernsehers eingebaut wird. Zusatzangebote wie HD+ verwenden diese Schnittstelle.

 

Clouding: Bezeichnet die unregelmäßige Ausleuchtung des Fernsehers, welche durch die LED- Hintergrundbeleuchtung entstehen kann.

 

Dolby-Digital/DTS: Standards zur Übertragung von mehrkanaligen Audio-Signalen wie 5.1 für Heimkinoanlagen.

 

DVB-T/S/C: „Digitale Video Übertragung“. Der Buchstabe T steht für Antennenempfang, S für Satellitenempfang und C für Kabelempfang. DVB-S2 bezeichnet einen digitalen für HDTV benötigten Receiver. Siehe Tuner/Receiver.

 

EPG: Abkürzung für „Electronic Programm Guide“. Eine elektronische Programmzeitschrift direkt auf dem Fernseher.

 

Full HD: „Full High Definition“. Ein Standard für die Bildschirmauflösung von 1920×1080. Wird unter anderem von Blu-Rays und HD+ Sendern benutzt.

 

HbbTV: „Hybrid broadcast broadband TV“ Zusatzinformationen die zusätzlich neben dem bekannten Videotext mit übertragen werden.

 

HD+: Ein kostenpflichtiges Angebot der privaten Sender (RTL, Pro7, Sat1) für hochauflösendes Fernsehen. (50€ pro Jahr)

 

HDMI: „High Definition Multimedia Interface“. Eine wichtige Schnittstelle, die zur digitalen Übertragung von Video, Ton, 3D und Internet benutzt wird. Aktueller Standard ist Version 2.0

 

HD Ready: Ein veralteter Standard für die Auflösung von 1280×720. Wird heute nur noch von kleinen, günstigen Fernsehern bis 32 Zoll benutzt.

 

HDTV: Hochauflösendes Fernsehen in 720p oder 1080i mit der Möglichkeit von Dolby-Format
Empfang.

 

Interlaced: z.B. 1080i: Zeilensprungverfahren. Bei schnellen Bewegungen kann es zu Unschärfe bzw. zum „Kammeffekt“ kommen.

 

Kontrast: Unterschied eines Helligkeitsverlaufes zwischen Bildpunkten. Unterschieden wird zwischen dynamischem und statischem Kontrast. Letzterer ist deutlich wichtiger.

 

LCD: „Liquid Crystal Display“, also Flüssigkristallbildschirm. Dabei steuern Ströme Kristalle, die den Lichteinfluss der RGB-Zellen (Grundfarben) beeinflussen. Zusammen mit der Hintergrundbeleuchtung entsteht das Bild. Vorteile sind enorm dünnere und sparsamere Fernseher als noch mit der Bildröhre.

 

LED: Auch häufig als „LED-Backlight“ oder LED-Hintergrundbeleuchtung“ anzutreffen. Bei dieser Technik wird als Hintergrundbeleuchtung keine Leuchtstoffröhre, sondern LEDs benutzt. Vorteile:
Viel dünnere Fernseher, längere Lebensdauer, weniger Abwärme, mehr Kontrast und deutlich
weniger Energieverbrauch.

 

OLED: Neue Technologie, bei der organische Leuchtdioden das Licht selber erzeugen (es wird keine Hintergrundbeleuchtung mehr benötigt). Vorteile: Enorm höherer Kontrast, dünnere Geräte.
Nachteile: Lebensdauer, Farbechtheit.

 

Pixel: Ein einzelner Bildpunkt der aus den Farben Rot, Grün und Blau besteht. In aktuellen Fernsehern sind Millionen davon enthalten. Das Zusammenspiel dieser erzeugt ein komplettes,
übergangsfreies Bild.

 

Plasma: Technologie, bei der gezielte Entladungen eines Gases in kleinen Kammern die RGB-Zellen (Grundfarben) durchleuchten und somit das Bild erzeugen. Vorteile: Höherer Kontrast, bessere
Schwarzwerte. Nachteile: Einbrennen eines Bildes, hoher Stromverbrauch, Bildflimmern.

 

Progressive: z.B. 720p: Alle Bildzeilen werden gleichzeitig dargestellt. Vorteile: Flüssigeres Bild Siehe: Interlaced

 

RGB: Rot, Grün, Blau. Ein additiver Farbraum, der durch das gezielte Vermischen der Farben ein von uns wahrnehmbares Bild erzeugt.

 

Smart TV: Eine Funktion, um am TV Internetdienste wie YouTube zu benutzen. Es können unter anderem ebenfalls soziale Netzwerke wie Twitter eingebunden werden oder Smartphones zum steuern des Fernsehers.

 

Streaming/Video on Demand: Direktes und individuelles Empfangen von Videomatrial über das Internet.

 

Tuner/Receiver: Empfangsteil des Fernsehers welcher Signale empfängt und diese darstellt. Heute werden oft Triple-Tuner verbaut, die alle Empfangsmöglichkeiten besitzen. Siehe DVB-T/S/C.

 

Timeshift/USB-Recording: Mit dieser Technik ist es möglich, Live-Fernsehen beliebig zu pausieren, fortzusetzen oder Aufzunehmen. Ein Speichermedium wie eine USB-Festplatte werden benötigt.
WLAN: Kabellose Internetverbindung (wird benötigt für Smart-TV)


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